Der Platz um diese Kirche war der Ursprung Kleinheubachs, denn nahe am Main lag auf dem hochwasserfreien Kegel die Kirchenburg. Der Mauerring ist nur auf der Mainseite noch eindrucksvoll erhalten, im Kirchhof gibt es einige Gaden. Ein kleinerer Vorgängerbau, von dem der Turm erhalten ist, wurde 1455 erbaut; dazu die lateinische Bauinschrift mit Übersetzung. Aus jener Zeit stammen auch die bemerkenswerten gotischen Wandbilder im Eingangsbereich: St. Marzin mit dem Bettler, St. Wendelin als Hirte, jeweils mit einer Kirchendarstellung, die Symbole und Namen der vier Evangelisten und das Schweißtuch der Veronika, innen der Erzengel Michael als Seelenwäger. Das Kirchenschiff und die beiden Rundtürme wurden 1707-1710 erbaut. Im Chor der Altar mit dem gemälde Christi Geburt, darüber die Brüstung mit der Orgel, daneben die Kanzel in unverändertem Zustand.

Geöffnet: Mai bis Oktober 9.00 bis 18.00 Uhr, November bis April auf Anfrage im Pfarramt, Tel. 09371 – 4248