Der Gasthof-Metzgerei “Zum Stern” in Rüdenau/Churfranken zählt zum Kreis der „100 Beste Heimatwirtschaften“ in Bayern. Die Auszeichnung wurde am Dienstag, 4. Juli 2018 von Ministerpräsident Markus Söder, der Präsidentin des DEHOGA Bayern e. V. Angela Inselkammer und Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei einem Festakt im Hofbräuhaus in München übergeben.

Der Gasthof-Metzgerei “Zum Stern” in Rüdenau bei Miltenberg ist ein Familienbetrieb mit 120jähriger Tradition, der neben regionaltypischen Speisen und Getränken in der Gastwirtschaft noch eine eigene Metzgerei, einen Saal für Veranstaltungen und zeitgemäße Gästezimmer im Angebot hat. Diese Angebotsqualität deckte sich mit den vielfältigen Bewertungskriterien des Wettbewerbs, was letztlich auch den Gästen zu Gute kommt.

„Unsere typisch bayerischen Wirtshäuser und Gaststätten sind ein lebendiges Symbol bayerischer Lebensart. Heimatwirtschaften prägen mit ihrer Geschichte, Tradition und sozialen Bedeutung den ländlichen Raum in Bayern. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der bayerischen Identität und Attraktivität. Sie sind zentraler Bestandteil unseres Heimatgefühls und tragen in besonderer Weise zum Erhalt der Dorfgemeinschaft und der Weitergabe von Brauchtum und Tradition bei“, betonte Ministerpräsident Dr. Markus Söder in seiner Festrede. „Heimatwirtschaften sind als Stützen der Heimat Institutionen bayerischer Lebensart, Motor der regionalen Wirtschaft, Begegnungsstätte für Jung und Alt und Plattform für aktives Gemeinwesen“, ergänzte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat hatte gemeinsam mit dem DEHOGA Bayern e.V. im Rahmen des Wettbewerbs innovative „Heimatwirtschaften“ gesucht. Bewerben konnten sich alle Heimatwirtschaften mit regelmäßigen Öffnungszeiten einer bayerischen Gemeinde im ländlichen Raum. Mehrere Hundert Gaststätten aus ganz Bayern beteiligten sich an dem Wettbewerb. „Ein großartiger Erfolg“, hob Söder hervor. „Ein sichtbares Zeichen einer lebendigen bayerischen Wirtshauskultur“, betonte Füracker. Über die Prämierung der Wettbewerbsteilnehmer entschied eine Jury, die sich aus dem Heimatminister, der Präsidentin des DEHOGA Bayern e. V., Angela Inselkammer, und der Vorsitzenden des Fachbereichs Gastronomie des DEHOGA Bayern e.V., Monika Poschenrieder, zusammensetzte.

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