Nr. auf dem Plänchen: 6 (Kleinheubach)

Bereits im 14. Jahrhundert lebten einzelne jüdische Bürger in Kleinheubach, die neuzeitliche Gemeinde begann in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und bestand bis 1942. Die Marktgemeinde verfügte über eine Synagoge, ein Neubau von 1808 im klassizistischen Stil, am Ende der früheren „Judengasse“ jetzt Gartenstraße – einer Seitenstraße der Baugasse.

Vor dem Bau der ersten Synagoge wurden „Gebetsräume“ in Privathäusern genutzt. Ein Schulhaus, eingeweiht 1911, mit Lehrerwohnung sowie eine Mikwe und ein Friedhof zeugen von einer ehemals lebendigen jüdischen Gemeinde.