Nr. auf dem Plänchen: 8 (Kleinheubach)

Die Schlosskapelle diente der fürstlichen Familie und deren meist katholischen Bediensteten als Kirchenraum. Durch Flüchtlinge und Heimatvertriebene stieg nach 1945 die Zahl der Katholiken, weshalb die katholische Pfarrkirche „Heiligste Dreifaltigkeit“ gebaut und 1954 geweiht wurde. Es ist ein für die Nachkriegszeit typischer Sakralbau des Würzburger Diözesan- und Dombaumeisters Hans Schädel (1910–1996). Das ursprüngliche zeitgemäße Altarbild von Karl Clobes (1912–1996), die Dreifaltigkeit symbolisierend, wurde durch eine Kreuzigungsgruppe des Würzburger Bildhauers Hans Heffner (1888–1969) ersetzt.