Lauriane Follonier gehört zu einer jungen Generation brillanter Pianisten, die auf modernem Flügel und Hammerflügel gleichermaßen ausgebildet sind. Lauriane Follonier, gebürtig aus Venthône (Wallis, Schweiz), begann ihren Klavierunterricht bei Barbara Borse in Sion. Nach Jahren am Konservatorium von Neuchâtel bei Prof. Marc Pantillon, setzte sie ihr Studium bei Prof. Gitti Pirner an der Hochschule für Musik und Theater in München fort, das sie 2011 mit dem Meisterklassendiplom (Solistendiplom) abschloss.

Ergänzend dazu besuchte sie die Liedklassen von Rudi Spring, Prof. Donald Sulzen und Prof. Helmut Deutsch und beendete dieses Studium ebenfalls mit einem Meisterklassendiplom. 2011 errang sie einen Erfolg als beste Liedbegleiterin beim Internationalen Brahms-Wettbewerb in Pärtschach (Österreich). Zusammen mit dem Sänger Siwoung Song gewann 2013 sie den ersten und den Publikumspreis beim Internationalen Liedwettbewerb in Enschede (Niederlande). Daraus resultierten zahlreiche Konzertverpflichtungen in den Niederlanden, u.a. ein Konzert im Concertgebouw zu Amsterdam, das direkt im Radio übertragen wurde. Als Solistin mit Orchester war sie bereits 1998 mit dem Orchester des Konservatoriums von Sion zu erleben, 2006 debütierte sie in Deutschland mit dem Kammerorchester der Musikhochschule. 2010 trat sie zusammen mit Marc Pantillon mit Francis Poulencs Konzert für zwei Klaviere in der Victoria Hall in Genf auf — im Herkulessaal in München konzertierte sie 2012 als Solistin mit dem zweiten Klavierkonzert von Johannes Brahms .Nach einem Master der „Alten Musik“ bei Prof. Christine Schornsheim tritt sie nun regelmäßig in Konzerten auch auf dem Hammerklavier auf. So wurde sie als Kammermusikpartnerin bereits zum Bach-Festival nach Leipzig und zum Festival „Musica Antiqua“ in Brügge eingeladen, beide Male mit der Violoncellistin Anna-Lena Perenthaler. Als Solistin war sie u. a. mit der Accademia de Monaco zu hören. Lauriane Follonier erhielt Stipendien von den Stiftungen Friedl Wald (2003), Madeleine Dubius (2010) sowie den „Scherrer-Collard“-Preis der Stiftung „Kiefer Hablitzel“ (2010). Seit 2010 wird sie zudem von der von Yehudi Menuhin gegründeten Stiftung „Live Music Now“ gefördert.