Nr. auf dem Plänchen: 7 (Kleinheubach)

Das rituelle Bad im Untergeschoss der Synagoge war 1837 in so schlechtem Zustand – kein Licht, keine Heizungsmöglichkeit, feuchte, rutschige Stufen -, dass der Bericht des Amtsphysikats die Behörden zu einer Schließung veranlasste. Der Neubau entstand im „Fischgässchen“ am Rüdenauer Bach und wurde bis 1926 genutzt. 1935 wurde das Gebäude an einen nichtjüdischen Privatmann verkauft und geriet dann in Vergessenheit. In den Jahren 1991 und 1992 wurde es renoviert und kann besichtigt werden.