Nr. auf dem Plänchen: 16 (Miltenberg)

Die Mildenburg ließen die Erzbischöfe von Mainz Ende des 12. Jahrhunderts zur Sicherung ihrer Machtposition und einer Zollstelle errichten. Um 1200 wurde der Bergfried errichtet, die erste urkundliche Erwähnung der Burg geht auf das Jahr 1226 zurück. Es folgte eine umfangreiche, wechselvolle Geschichte aus Erweiterung, Eroberung, Zerstörung und Wiederaufbau. Auch die Besitzer wechselten seit 1803 mehrfach. Seit 1979 ist die Mildenburg Eigentum der Stadt Miltenberg. Vom Bergfried aus bietet sich eine herrliche Aussicht über das Maintal und die Stadt.

Seit einer umfangreichen Sanierung werden im Museum Burg Miltenberg nun alte Ikonen (16. bis 19. Jahrhundert, russischer und griechischer Provenienz) und zeitgenössische Kunst präsentiert, die miteinander in einen spannenden Dialog treten. Die Werke des 20. und 21. Jahrhunderts stammen u.a. von Künstlern wie Barlach, Beuys, Fräger, Lange, Lehnen, Morgner, Polke, Stötzer, Stoltz, Triegel und Willikens. Wie der Blick aus der Burg weit über die vom Main geprägte Landschaft reicht, so laden die Kunstwerke zu einem Ausblick über die Grenzen des Lebens und der Welt ein. Die spirituellen Intentionen der Künstler zur Grenzüberschreitung werden damit zur Anregung für den Besucher, den eigenen Blick zu weiten und die besondere Dimension dieses Museums zu erfahren.

Anschrift:
Museum Burg Miltenberg
63897 Miltenberg
Tel.: 09371-668504
Fax.: 09371-6698618
info@museen-miltenberg.de

Öffnungszeiten:

16. März bis 1. November
Di – So (und Feiertage) 11:00-17:30 Uhr
2. November bis 15. März: Winterpause

Führungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.