Nummer auf der Übersichtskarte: 14
Nummer auf dem Stadtplänchen: 7

Urkundlich erwähnt wurde die Mildenburg erstmals im Jahre 1226. Erste Bauarbeiten an der Burg erfolgten bereits gegen Ende des 12. Jahrhunderts.
Nachdem die Burg während des Markgräfler- und Dreißigjährigen Krieges schwere Schäden erlitt und der Amtmann 1730 in die Stadt umzog, verlor die Mildenburg ihre eigentliche Bedeutung. Durch den Reichsdeputationshauptschluss gelangte die Burg 1803 in Leiningschen Besitz. Bereits 1808 wurde die Burg an den ersten Privatbesitzer der Mildenburg, Konsistorialrat Carl Gottlieb Horstig verkauft. Ihm folgten weitere Privatbesitzer.

1979 erwarb die Stadt Miltenberg die Burg. Sie war zu dieser Zeit nur noch teilweise bewohnbar und stark sanierungsbedürftig. Im Jahre 2000 wurde dann schließlich die Idee geboren, gemeinsam mit der Diözese Würzburg ein Museum einzurichten. 2010 begann man mit den umfangreichen Sanierungsarbeiten, im Juli 2011 eröffnete das Museum.Burg.Miltenberg.

Auf dem 27 m hohen Bergfried werden Sie mit einer außergewöhnlichen Aussicht über das Maintal belohnt. Der romantische Innenhof der Burg lädt Sie zum Entspannen ein. Er ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Genießen Sie eine Tasse Kaffee mit einem Stück Kuchen. Lassen Sie einfach mal die Seele baumeln!

Seit Juli 2011 beherbergt die sanierte Mildenburg  das neue Museum.Burg. Miltenberg. Eine Ausstellung, in der sich Ikonen und zeitgenössische Kunstwerke in einem spannungsreichen Dialog präsentieren. Hier finden sich Werke von Barlach, Beuys, Fräger, Lange, Lehnen, Morgner, Polke, Stötzer, Stoltz, Willikens u. a.

Anschrift:
Museum.Burg.Miltenberg
63897 Miltenberg
Tel.: 09371-668504
Fax.: 09371-6698618
info@museen-miltenberg.de

Öffnungszeiten:

16. März bis 1. November
Di – So (und Feiertage) 11.00-17.30 Uhr
2. November bis 15. März: Winterpause

Führungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.