Nicht weit von der Lauseiche bei Rüdenau, ca. 200m in Richtung Mainbullau, steht eine alte Schanze, im Volksmund auch als „Römerschanze“ bezeichnet.

Von ihr aus könnte man, wenn keine Bäume da wären, sowohl zu beiden römischen Kastellen, dem Kohortenkastell am Blindengarten als auch zum Numeruskastell an der heutigen Berufsschule und auch zu beiden Ringwallanlagen auf dem Greinberg in Miltenberg und dem Sommerberg in Bürgstadt schauen.

In der alten Schanze befindet sich ein hoher und lockerer Baumbestand. Deshalb ist die alte Wallanlage noch sehr gut zu erkennen. In den letzten Jahren wuchs eine recht üppige Naturverjüngung aus Fichten nach und versperrte so den Blick auf das alte Bauwerk.

Beim Waldlauf im Sommer fiel Dieter Baumann, begeisterter Ausdauersportler und Gastwirt des Gasthof-Metzgerei „Zum Stern“, die recht üppige Naturverjüngung auf, die den Blick auf das alte Bauwerk erschwerte.

Friedrich Schöffler, Revierleiter im Miltenberger Stadtwald, nahm sich der Sache an und schnitt an einem Samstag im Oktober 2020 die Naturverjüngung frei. Tatkräftig und fachkundig wurde er von Max Zöller unterstützt. Die beiden Söhne von Max Zöller, Luke (9 Jahre) und Silas (6 Jahre) halfen beim Wegräume der Äste eifrig mit.

Dieter Baumann lud die Supertruppe zum Dank zu einem leckeren und reichhaltigen Weißwurstessen und Umtrunk ein.