Miltenberg zeigt sich von seiner Schokoladenseite!

Mit Miltenberg Stück für Stück Gutes tun. Ihre gute Tat für heute: Schokolade essen!

Denn im Kampf gegen die Klimakrise und für eine bessere Welt tut hier jedes einzelne Stück etwas Gutes.

Ab sofort ist die limitierte Miltenberger Sonder-Edition der Guten Schokolade mit exklusiver Zeichnung von Künstlerin Rita Stern erhältlich. Deshalb zeigen sich auch Bürgermeister Bernd Kahlert, die Plant-for-the-Planet Botschafter aus Miltenberg und das Marketing-Team von @visitmiltenberg von ihrer Schokoladenseite!

100% GUT. 100% LECKER.

Die Gute Schokolade ist ein Fairtrade-Produkt der Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet. Die Produktion der Schokolade verläuft klimaneutral und es wird auf die Einhaltung von Fair-Trade-Regeln geachtet. Beispiel gefällig? Die Hersteller der Guten Schokolade verzichten auf ihren Gewinn und spenden ihn an die Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet. Pro 5 verkaufte Tafeln wird ein neuer Baum auf eigenen Aufforstungsflächen in Mexiko gepflanzt. Mit dem Code auf der Verpackung können Sie sich sogar Ihre eigene Baumurkunde herunterladen.

Zu kaufen gibt es die Gute Schokolade für € 1,50 in Miltenberg hier:

DREI AM MAIN Touristinformation (Engelplatz 69), Go In (Hauptstr. 74), Lena’s (Hauptstr. 80), Oehmann (Hauptstr. 43), Optik Niendorf (Hauptstr. 77), Steinwinter Fashion (Hauptstr. 76 & Hauptstr. 117), Tragbar (Hauptstr. 68), Weltladen Miltenberg (Ziegelgasse 6).

Mehr Infos zur Arbeit von Plant-for-the-Planet und der Guten Schokolade finden Sie unter: www.plant-for-the-planet.org

Miltenberg ist Instagram Star 2020

Miltenberg zählt zu den fotogensten Kleinstädten Deutschlands!

Auch in diesem Jahr hat Travelcircus wieder 1.012 deutsche Kleinstädte anhand ihrer Beiträge auf der Bilder-Plattform Instagram analysiert und die fotogensten Kleinstädte Deutschlands gekürt.

Miltenberg erreichte den hervorragenden 14. Platz und verbesserte sich damit um ganze zwei Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Der offizielle Instagram Account @visitmiltenberg kann sich von nun an erneut mit der Auszeichnung „Instagram Star 2020“ schmücken.

Alle Schnappschüsse und Beiträge finden Sie auf Instagram unter #miltenberg – gerne können auch Sie Ihre Fotos und Erinnerungen aus Miltenberg unter diesem Hashtag teilen.

Mehr Informationen zum gesamten Ranking von Travelcircus finden Sie hier: www.travelcircus.de/instagram-kleinstaedte

Skulpturenweg bei Bürgstadt

WANDERTIPPS

Nibelungensteig
Wanderstrecke: rund 130 km

Wanderzeit: 7 bis 9 Tagesetappen

Wegeverlauf: Fernwanderweg von Zwingenberg an der Bergstraße bis Freudenberg am Main

Bildungs- und Jugendwanderweg Bürgstadt „Historie und Fantasie“

Wanderstrecke: rund 10 km

Wanderzeit: rund 2,5 Stunden

Start und Ende: Naturparkplatz Stutz, Höhenbahnweg, 63927 Bürgstadt

Ein Epos, in Stein gemeißelt


Kunst, Geschichte und Fiktion sind auf dem Nibelungensteig bei Bürgstadt untrennbar miteinander verbunden. Neuerdings kann der Besucher des Fernwanderwegs dort nicht nur den Spuren der Geschichte folgen, sondern zugleich zahlreiche Sandsteinfiguren bewundern, die direkt den Sagen um den Drachentöter Siegfried entsprungen zu sein scheinen.

Wer sich auf den Bergen oberhalb von Bürgstadt auf Wanderschaft begibt, der trifft auf Spuren der Vergangenheit. Wanderführer Josef Eck zeigt Interessierten die Überreste des Ringwalls, den die Kelten einst dort errichteten. »Bereits vor 5000 Jahren haben Menschen hier gesiedelt«, erklärt er. Die Ruine der Centgrafenkapelle stammt aus dem 17. Jahrhundert. Zwischen mächtigen Buchen und Eichen gelegen, erinnert sie den Betrachter an Kaspar David Friedrichs Gemälde Abtei im Eichwald.

Am Wegesrand liegen Mühlsteine, ein Sarkophag-Rohling und die sogenannten HeuneSäulen. »Das sind Relikte des mittelalterlichen Buntsandsteinabbaus«, erzählt Eck. Die Sagen, Geschichten und Sehenswürdigkeiten der Region kennt der Vorsitzende des Odenwaldklub Miltenberg genau.

Der historische Wanderweg ist Teil des Nibelungensteigs, der auf einer Länge von 130 Kilometern von Zwingenberg an der Bergstraße quer durch den Odenwald bis nach Freudenberg am Main verläuft.

Seit Mai 2020 verstärken neun markante Skulpturen aus Buntsandstein die Erinnerung an das mittelalterliche Epos. Neben den wichtigsten Figuren bilden sie auch Schauplätze, Gegenstände und Ereignisse, etwa den Kampf zwischen Siegfried und dem Drachen Fáfnir, nach. Infotafeln versorgen den Wanderer mit Erklärungen zu den Darstellungen. Mit Bart und Hammer in der Hand wurde der Zwerg Alberich gestaltet, in einer mit einem Speer bewaffneten Frau ist eindeutig die kriegerische Königin Brünhild zu erkennen und wer den Nibelungenschatz sucht, der wird hier zumindest eine steinerne Version davon finden.

Josef Eck zählt zu den Initiatoren aus der örtlichen Odenwaldklub-Gruppe, die das Projekt auf die Beine gestellt haben – angetrieben von der Idee, die historischen Relikte mit den Geschichten um den Drachentöter zu verbinden. »Unser Gedanke war es, Sandsteinskulpturen zur Nibelungensage gemeinsam mit Schülern zu gestalten und diese am Nibelungensteig bei Bürgstadt aufzustellen.«

​Das Konzept eines Bildungs- und Jugendwanderwegs unter dem Motto „Historie und Fantasie – sehen – erfahren – erleben“ hat die Jugendgruppe selbst entwickelt.

Geschaffen wurden die Kunstwerke von der zehnten Klasse der Miltenberger Mittelschule unter der Anleitung von Alexander Schwarz. »Für mich war es wichtig, die Schüler zu leiten, ohne ihre persönliche Freiheit bei der Gestaltung einzuschränken«, erklärt der Bildhauermeister. »Ich musste zwar ab und zu helfen, aber die Ausführung haben die Schüler selbst gemacht.«

An zahlreichen Aussichtspunkten entlang des Weges eröffnet sich dem Wanderer ein schöner Ausblick auf den Main und seine benachbarten Regionen.

​Der Herbst verleiht den Skulpturen mit seinen leuchtenden Farben eine nahezu magische Aura. Selbst der finster dreinblickende Hagen von Tronje wirkt dann nicht mehr ganz so düster. Zu ihm weiß Eck eine ganz besondere Geschichte zu erzählen: »Er hat möglicherweise in der Nähe von Bürgstadt eine Furt genutzt, um Weinfässer in den Spessart zu transportieren und Siegfried in die Falle zu locken.« Ob das stimmt? Der steingewordene Hagen schweigt dazu.


Rund 4 Kilometer des Bildungs- und Jugendwanderwegs verlaufen auf dem zertifizierten Qualitätsweg Nibelungensteig. Dabei treffen Wander*innen auf die Hauptfiguren der Nibelungensage:

Siegfried – Im Kampf mit dem Drachen durch dessen Blut Siegfried nahezu unverwundbar wird.

Alberich dem Zwerg – Der den Nibelungenhort bewacht.

Schatzkiste – Gefüllt mit dem Gold der Nibelungen.

Tarnkappe– Die der Sage nach unsichtbar macht.

Kriemhild – Die schöne Königstochter und Gemahlin von Siegfried.

Gunter – König und ältester Bruder von Kriemhild.

Brünhild – Die stolze, isländische Königin, die durch eine List Siegfrieds zu Gunthers Gemahlin wird.

Schloss in Worms– Königssitz der Burgunder und zentraler Punkt in der Nibelungensage.

Hagen von Tronje – Finsterer und treu ergebener Vasall Gunthers, der zum Mörder Siegfrieds wird.


Text: Philipp Schaab │ Fotos: Petra Arnold │ © Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH

Neue QR-Code-Informationstäfelchen an historischen Sehenswürdigkeiten in Miltenberg

Stadtgeschichte sichtbar und für die Bürger*innen und Touristen greifbar machen ist das Ziel der Idee von Johannes Oswald: mit QR-Code-Informationstäfelchen auf verschiedene geschichtsträchtige Gebäude und historische Plätze in Miltenberg hinweisen.

In Sachen Sehenswürdigkeiten und Freizeitangeboten hat die Fachwerkstadt Miltenberg jede Menge zu bieten: Neben der Laurentiuskapelle, dem Sachsengrab, dem ehemaligen Oberamt „Adelshof“, zwei Museen, dem Alten Rathaus oder der Stadtmauer gibt es viele historische  Gebäude, über die es sich durchaus lohnt, mehr zu erfahren. Und auch ein „Odenwälder Mozart“ wurde in Miltenberg geboren.

Johannes Oswald, Ideengeber und Sponsor der Infotäfelchen erklärt: „Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. In der Industrie werden es Firmen, die nicht mitziehen, in Zukunft immer schwerer haben und das gilt sicher auch für Städte und Sehenswürdigkeiten.“

„Die Messingtafeln mit dem Miltenberger Wappen sind aus meiner Sicht attraktiv und vor allem für junge Leute interessant, die es gewohnt sind, Infos über QR-Codes abzufragen“. erläutert er weiter. Die Infotäfelchen sind als geeignete und zeitgemäße Ergänzung zu Stadtführungen und vielen anderen guten touristischen Ideen gedacht. Darüber hinaus entspricht die Info über QR-Code auch der immer kurzfristigeren Art der Menschen, etwas direkt vor Ort und umgehend erfahren zu wollen – dem kann mit den Täfelchen jetzt auch entsprochen werden, was die Stadt noch interessanter macht.

Bezüglich der Plätze und Gebäude mit historischer Bedeutung hat sich die Tourismusgemeinschaft DREI AM MAIN auch mit dem Stadthistoriker Wilhelm Otto Keller abgestimmt, erklärt Ulrike Ackermann und dankt ihm sowie Dominic Stefani und Michael Mozin von der Firma Oswald für die technische Unterstützung und den Kollegen des Bauhofs für die Anbringung an den Gebäuden. Auch bedankt sich Bürgermeister Bernd Kahlert ausdrücklich bei Herrn Johannes Oswald für das Sponsoring und bei den Eigentümern für die Erlaubnis, die Messingtäfelchen auch an privaten Häusern anbringen zu dürfen.

Die Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Miltenberg haben nun insgesamt 30 Standorte mit QR-Code-Täfelchen versehen. Besucher können den Code einfach mit ihrem Smartphone abscannen und erhalten auf diese Weise viele Informationen zu der Sehenswürdigkeit, vor der sie sich gerade befinden.

Mit dieser Art des modernen Reiseführers können nun insbesondere Touristen in Miltenberg auf Deutsch und Englisch auch alleine auf Erkundungstour gehen.

Hauseigentümer die Interesse haben ein Schild an ihrem eigenen Einzeldenkmal in der Altstadt anzubringen, können sich gerne bei Frau Ackermann unter ackermann@miltenberg.info oder 09371 404 119 melden.

Hoteliers-Ehepaar Schneider in Ruhestand verabschiedet

Ende einer Ära – Hoteliers-Ehepaar Schneider in Ruhestand verabschiedet

Hoteliers-Ehepaar Schneider wurde nach 36 Jahren von Bürgermeister Bernd Kahlert, Dorothea Zöller (Vorstand MCity Gewerbe und Tourismus e.V.) und Ulrike Ackermann (Tourismusgemeinschaft DREI AM MAIN) mit Präsenten in den Ruhestand verabschiedet.

Die Familie Schneider stand nicht nur im Restaurant des Jagdhotels Rose für kulinarische Highlights sondern auch auf den zahlreichen Festen wie der Michaelismesse, dem Weinherbst am Engelplatz und dem Miltenberger Weihnachtsmarkt. „Sie haben den Tourismus von Miltenberg entscheidend mitgeprägt und die Küche des Jagdhotels Rose war weit über die Region hinaus bekannt.“, würdigte Bürgermeister Bernd Kahlert das Ehepaar Schneider.

Ulrike Ackermann bedankte sich im Namen der Tourismusgemeinschaft DREI AM MAIN ganz herzlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und langjährige Leistung. Familie Schneider war Gastgeber für internationale Touristen und Firmenkunden sowie Ausbilder für zahlreiche junge Menschen im Hotel- und Gaststättengewerbe.

Dorothea Zöller, MCity, sprach außerdem ihre Anerkennung aus für die langjährige Vorstandstätigkeit in der MCity Gewerbe und Tourismus e.V., wo sie ebenso engagiert gewesen seien wie in ihrem eigenen Hotel und Restaurant. Außerdem war Wolfgang Schneider der Ideengeber für den „Miltenberg-Teller“, den es in vielen Gasthäusern gab. Er brachte sich auch tatkräftig beim Altstadtfest ein, indem er eigene Spezialitäten anbot und Live-Bands organisierte, um nur einige Dinge zu nennen.

„Römerschanze“ wieder freigeschnitten

Nicht weit von der Lauseiche bei Rüdenau, ca. 200m in Richtung Mainbullau, steht eine alte Schanze, im Volksmund auch als „Römerschanze“ bezeichnet.

Von ihr aus könnte man, wenn keine Bäume da wären, sowohl zu beiden römischen Kastellen, dem Kohortenkastell am Blindengarten als auch zum Numeruskastell an der heutigen Berufsschule und auch zu beiden Ringwallanlagen auf dem Greinberg in Miltenberg und dem Sommerberg in Bürgstadt schauen.

In der alten Schanze befindet sich ein hoher und lockerer Baumbestand. Deshalb ist die alte Wallanlage noch sehr gut zu erkennen. In den letzten Jahren wuchs eine recht üppige Naturverjüngung aus Fichten nach und versperrte so den Blick auf das alte Bauwerk.

Beim Waldlauf im Sommer fiel Dieter Baumann, begeisterter Ausdauersportler und Gastwirt des Gasthof-Metzgerei „Zum Stern“, die recht üppige Naturverjüngung auf, die den Blick auf das alte Bauwerk erschwerte.

Friedrich Schöffler, Revierleiter im Miltenberger Stadtwald, nahm sich der Sache an und schnitt an einem Samstag im Oktober 2020 die Naturverjüngung frei. Tatkräftig und fachkundig wurde er von Max Zöller unterstützt. Die beiden Söhne von Max Zöller, Luke (9 Jahre) und Silas (6 Jahre) halfen beim Wegräume der Äste eifrig mit.

Dieter Baumann lud die Supertruppe zum Dank zu einem leckeren und reichhaltigen Weißwurstessen und Umtrunk ein.

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